6 resultados para flupentixol
Resumo:
Dissertação para obtenção do Grau de Mestre em Microbiologia Médica
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A selective and sensitive method was developed for the simultaneous quantification of seven typical antipsychotic drugs (cis-chlorprothixene, flupentixol, haloperidol, levomepromazine, pipamperone, promazine and zuclopenthixol) in human plasma. Ultra-high performance liquid chromatography (UHPLC) was used for complete separation of the compounds in less than 4.5min on an Acquity UPLC BEH C18 column (2.1mm×50mm; 1.7μm), with a gradient elution of ammonium formate buffer pH 4.0 and acetonitrile at a flow rate of 400μl/min. Detection was performed on a tandem quadrupole mass spectrometer (MS/MS) equipped with an electrospray ionization interface. A simple protein precipitation procedure with acetonitrile was used for sample preparation. Thanks to the use of stable isotope-labeled internal standards for all analytes, internal standard-normalized matrix effects were in the range of 92-108%. The method was fully validated to cover large concentration ranges of 0.2-90ng/ml for haloperidol, 0.5-90ng/ml for flupentixol, 1-450ng/ml for levomepromazine, promazine and zuclopenthixol and 2-900ng/ml for cis-chlorprothixene and pipamperone. Trueness (89.1-114.8%), repeatability (1.8-9.9%), intermediate precision (1.9-16.3%) and accuracy profiles (<30%) were in accordance with the latest international recommendations. The method was successfully used in our laboratory for routine quantification of more than 500 patient plasma samples for therapeutic drug monitoring. To the best of our knowledge, this is the first UHPLC-MS/MS method for the quantification of the studied drugs with a sample preparation based on protein precipitation.
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A critical revision of literature as regards to the drug stability in the presence of surfactants were realized. The functional groups envolved in the drug decomposition were used to the development of the discussion. The analysis indicated that the detergent effect can be used to control the rates and mechanisms of drug decomposition and to obtain specific information about the drug reactivity in the environment of pharmacological action.
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Während Therapeutisches Drug Monitoring (TDM) im klinischen Alltag der stationären Behandlung in der Psychiatrie bereits fest etabliert ist, kommt es in der ambulanten Betreuung von psychisch Kranken bislang noch selten zum Einsatz. Ziel dieser Arbeit war es zu klären, wie TDM im ambulanten Bereich eingesetzt wird, wann seine Anwendung sinnvoll ist und ob es Hinweise gibt, dass TDM zu einer besseren Psychopharmakotherapie beitragen kann. rnEine Grundvoraussetzung für den Einsatz von TDM ist die Messbarkeit des Arzneistoffes. Am Beispiel des Antipsychotikums Flupentixol wurde eine Quantifizierungsmethode entwickelt, validiert und in die Laborroutine integriert. Die neue Methode erfüllte alle nach Richtlinien vorgegebenen Anforderungen für quantitative Laboruntersuchungen. Die Anwendbarkeit in der Laborroutine wurde anhand von Untersuchungen an Patienten gezeigt. rnEine weitere Voraussetzung für eine TDM-geleitete Dosisanpassung ist die Kenntnis des therapeutischen Referenzbereiches. In dieser Arbeit wurde exemplarisch ein Referenzbereich für das Antipsychotikum Quetiapin ermittelt. Die Untersuchung verglich darüber hinaus die neu eingeführten Arzneiformulierung Quetiapin retard mit schnell freisetzendem Quetiapin. Es zeigte sich, dass die therapiebegleitenden Blutspiegelkontrollen beider Formulierungen mit der Einstellung des Blutspiegels auf den therapeutischen Bereich von 100 - 500 ng/ml die Wahrscheinlichkeit des Therapieansprechens erhöhen. Bei den verschiedenen Formulierungen musste unbedingt auf den Zeitpunkt der Blutentnahmen nach Einnahme geachtet werden.rnEs wurde eine multizentrische Querschnittsuntersuchung zur Analyse von TDM unter naturalistischen Bedingungen an ambulanten Patienten durchgeführt, und zwar in Ambulanzen, in denen TDM als fester Bestandteil der Therapieüberwachung genutzt wurde und in Ambulanzen, in denen TDM sporadisch engesetzt, bzw. neu eingeführt wurde. Nach dieser Erhebung schien die Anwendung von TDM zu einer besseren Versorgung der Patienten beizutragen. Es wurde festgestellt, dass in den Ambulanzen mit bewusster Anwendung von TDM mehr Patienten mit Blutspiegeln im therapeutischen Bereich vorkamen als in den Ambulanzen mit nur sporadisch durchgeführten Blutspiegelmessungen. Bei Letzteren betrug die mittlere Anzahl an Medikamenten pro Patient 2,8 gegenüber 2,2 in den anderen Ambulanzen, was mit höheren Nebenwirkungsraten einherging. Die Schlussfolgerung, dass das Einstellen der Blutspiegel auf den therapeutischen Bereich auch tatsächlich zu besseren Therapieeffekten führte, konnte mit der Studie nicht valide überprüft werden, da die Psychopathologie nicht adäquat abgebildet werden konnte. Eine weitere Erkenntnis war, dass das reine Messen des Blutspiegels nicht zu einer Verbesserung der Therapie führte. Eine Verbesserung der Anwendung von TDM durch die Behandler wurde nach einer Schulung festgestellt, die das Ziel hatte, die Interpretation der Blutspiegelbefunde im Kontext mit patienten- und substanzspezifischen Informationen zu verbessern. Basierend auf dieser Erfahrung wurden Arzneistoffdatenblätter für die häufigsten angewandten Antipsychotika und Antidepressiva entwickelt, um damit die ambulanten Ärzte für eine eigenständige Befundinterpretation zu unterstützen. rnEin weiterer Schwerpunkt der Untersuchungen an ambulanten Patienten war die Aufdeckung von Non-Compliance durch TDM. Ein neu entwickeltes Verfahren, durch Berechnung der Streuung der mittleren Blutspiegel, erwies sich als geeignetes Instrument zur Compliance-Kontrolle in der Clozapin-Langzeittherapie. Es war etablierten anderen Verfahren überlegen. Demnach hatten Patienten ein erhöhtes Rückfallrisiko, wenn der Variationskoeffizient von nur drei nacheinander gemessenen Blutspiegeln größer als 20 % war. Da für die Beurteilung des Variationskoeffizienten das Messen von nur drei aufeinander folgenden Blutspiegeln notwendig war, kann diese Methode leicht in den ambulanten Alltag integriert werden. Der behandelnde Arzt hat so die Möglichkeit, einen rückfallgefährdeten Patienten noch vor seiner psychopathologischen Verschlechterung zu erkennen und ihn beispielsweise durch engmaschigeres Supervidieren vor einem Rückfall zu bewahren.rnAlles in allem konnte durch die eigenen Untersuchungen an psychiatrischen Patienten, die unter naturalistischen Bedingungen behandelt wurden, gezeigt werden, wie die Voraussetzungen für die Anwendung von TDM geschaffen werden, nämlich durch die Etablierung und Validierung einer Messmethode und durch die Evaluierung eines therapeutischen Referenzbereiches und wie TDM bei adäquatem Einsatz, nach Verbesserung der Compliance und des Kenntnisstandes der behandelnden Ärzte im praktischen und theoretischen Umgang mit TDM, die Versorgung ambulanter psychiatrischer Patienten unterstützen kann.
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Human P-glycoprotein (Pgp) confers multidrug resistance to cancer cells by ATP-dependent extrusion of a great many structurally dissimilar hydrophobic compounds. The manner in which Pgp recognizes these different substrates is unknown. The protein shows internal homology between its N- and C-terminal halves, each comprised of six putative transmembrane helices and a consensus ATP binding/utilization site. Photoactive derivatives of certain Pgp substrates specifically label two regions, one on each half of the protein. In this study, using [125I]iodoarylazidoprazosin ([125I]IAAP), a photoactive analog of prazosin, we have demonstrated the presence of two nonidentical drug-interaction sites within Pgp. Taking advantage of a highly susceptible trypsin cleavage site in the linker region of Pgp, we characterized the [125I]IAAP binding to the N- and C-terminal halves. cis(Z)-Flupentixol, a modulator of Pgp function, preferentially increased the affinity of [125I]IAAP for the C-terminal half of the protein (C-site) by reducing the Kd from 20 to 6 nM without changing the labeling or affinity (Kd = 42–46 nM) of the N-terminal half (N-site). Also, the concentration of vinblastine (Pgp substrate) and cyclosporin A (Pgp modulator) required for 50% inhibition of [125I]IAAP binding to the C-site was increased 5- to 6-fold by cis(Z)-flupentixol without any effect on the N-site. In addition, [125I]IAAP binding to the N-site was less susceptible than to C-site to inhibition by vanadate which blocks ATP hydrolysis and drug transport. These data demonstrate the presence of at least two nonidentical substrate interaction sites in Pgp.