62 resultados para Ritual magic
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Often dismissed as "not serious," the notion of play has nevertheless been at the center of classical theories of religion and ritual (Huizinga, Caillois, Turner, Staal, etc.). What can be retained of these theories for the contemporary study of religions? Can a study of "play" or "game" bring new perspectives for the study of religions? The book deals with the history of games and their relation to religions, the links between divination and games, the relations between sport and ritual, the pedagogical functions of games in religious education, and the interaction between games, media and religions. Richly illustrated, the book contributes to the study of religions, to ritual, game and media studies, and addresses an academic as well as a general public.
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In this chapter I will present some observations and results about Ritual Kinship and political mobilization of popular groups in an Alpine valley: the Val de Bagnes, in the Swiss canton of Valais, - a mountain valley, well known today thanks to the tourist station of Verbier - where we can rely on excellent sources about local families. This region presents a particular political situation, because the 11 major villages of the valley form only one commune, which includes the whole valley.¦There are two major reasons to choose the Val de Bagnes for our inquiry on kinship and social networks in a rural society:¦A. The existence of sharp political and social conflicts during the 18th and the 19th centuries;¦B. The existence of almost systematic genealogical data between 1700 and 1900. (Casanova, Gard, Perrenoud 2005-08)¦The 18th century was characterized by the struggle of an important part of the community of Bagnes against the feudal lord, the abbot of St-Maurice. The culminating point was a local upheaval in 1745 in Le Châble, during which the abbot was forced to sign several documents in accordance with the wishes of the rebels (Guzzi-Heeb 2007). In the 19th century feudal lordship was abolished, but now the struggle confronted a liberal-radical faction and the conservative majority in the commune.¦The starting point of my presentation focuses on this question: which role did spiritual kinship play in the political mobilization of popular groups and in the organization of competing factions? This question allows us to shed light on some utilizations and meanings of spiritual kinship in the local society. Was spiritual kinship a significant instrument for economic cooperation? Or was it a channel for privileged social contacts and transactions?
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Latin medical texts transmit medical theories and practices that originated mainly in Greece. This interaction took place through juxtaposition, assimilation and transformation of ideas. 'Greek' and 'Roman' in Latin Medical Texts studies the ways in which this cultural interaction influenced the development of the medical profession and the growth of knowledge of human and animal bodies, and especially how it provided the foundations for innovations in the areas of anatomy, pathology and pharmacology, from the earliest Latin medical texts until well into the medieval world.
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ZUSAMMENFASSUNG Gegenstand dieser Arbeit sind rund hundert rotfigurige Darstellungen von den beiden als Lutrophoren bezeichneten Tongefässen, der dreihenkligen Lutrophoros-Hydria (LH) und der zweihenkligen Lutrophoros-Amphora (LA). Die Untersuchung geht von der Prämisse aus, dass Darstellungen der Lutrophoros einen gewissen Variantenreichtum des Brauchtums widerspiegeln können, sonst aber verbindlichen, in sich schlüssigen Vorstellungen entsprechen, die sich die Gemeinschaft von diesem Ritualobjekt macht. In Anlehnung an die herrschende Meinung wird zudem vorausgesetzt, dass LA und LH ausschliesslich im nuptialen und funeralen Bereich vorkommen, doch ist bisher in der archäologischen Forschung ihre Rolle im einzelnen ungeldärt. Anhand von literarischen Quellen und ikonographischem Material wird untersucht, inwiefern sich LA und LH in ihrer Verwendung und Bedeutung in bezug auf Hochzeit und Begräbnis unterscheiden und inwieweit der Begrifif loutrophóros auf sie zutrifft. KAPITEL I Nach frühen Quellentexten muss die Bezeichnung loutrophóros im Hochzeitsritual für eine Person und beim Begräbnis eines ehelos verstorbenen Mannes für ein Objekt verwendet worden sein. In späteren Zeugnissen wird ergänzend die Lutrophoros für die Hochzeit als hydria-ähnliches Gefäss bezeichnet, ebenso die Lutrophoros auf dem Grab; für letztere wird zusätzlich eine Kinderfigur mit Wassergefäss vorgeschlagen, was archäologisch bislang nicht bezeugt ist. Die Aussagen der Texte zum Begriff loutrophóros stimmen trotz verschiedener Widersprüche im Gesamten darin überein, dass die Aufstellung der Lutrophoros auf dem Grab von ehelos Verstorbenen eine Entsprechung zum Ritual für Hochzeitsleute darstellt; die rituelle Verwendung der Lutrophoros auf dem Grab muss also eine nuptiale Bedeutung haben. Die Untersuchung des Begriffs loutrá (,,Hoch- zeitsba") im nuptialen Bereich zeigt, dass die Lutrophoros in engem Zusammenhang mit der Quellnymphe Kallirrhoë, der Braut - nýmphè genannt - und dem Heiligtum der Nymphe, dem Hauptfundort der Lutrophoren, gesehen werden muss; allerdings bleibt die spezifische Bedeutung der loutrá ungewiss. Am ehesten werden sie dem Gedeihen der neu entstandenen Verbindung gedient haben, die sich in Anlehnung an Hesiods Werke und Tage als Neugründung eines oíkos oder als Weiteiterführung des väterlichen oíkos durch den Bräutigam umschreiben lässt. Für die bislang immer wieder vorgeschlagenen Deutungen der loutrá als Ritual für Fruchtbarkeit oder zur Reinigung gibt es frühestens ab dem 4. ]h. v. Chr. Hinweise. Die Untersuchung des Begriffs loutrá für die Waschung vor der Bestattung und ein Vergleich zwischen verschiedenen Bezeichnungen für Grab- spenden (choaí, loibaí, loutrá) und der aufgestellten Lutrophoros auf dem Grab führen entgegen bisheriger Auffassungen zum Schluss, dass die Lutrophoros auf dem Grab als Entsprechung zum Hochzeitsritual gesehen wurde und dass diesem Brauch die für Athen bekannte Vorstellung zugrunde liegt, die Verstorbenen zufrieden zu stellen. Die aufgestellte Lutrophoros könnte zum Ausdruck bringen, dass die Hinterbliebenen das der verstorbenen Person zustehende Recht auf Verehelichung gebilligt hätten. Kapitel II Beim ikonographischen Material, das sich hauptsächlich aus Vasenbildern zusammensetzt, stehen die dargestellten Gefässvarianten LA und LH im Zentrum. Nach dem ikonographischen Modell von C. Bérard fassen wir die dargestellten LA und LH im linguistischen Sinn als ikonische Zeichen auf, die nicht weiter zerlegbar sind; LA und LH stellen je eine ,,unité formelle minimale " dar. Die zentrale Frage lautet, ob Bedeutung und Verwendung der beiden ,,unités formelles minimales" LH und LA - trotz ihrer unterschiedlichen Form -in bezug auf die Funktion der loutrophóros bei der Hochzeit und beim Begräbnis ehelos Verstorbener übereinstimmen oder ob die unterschiedliche Form von LA und LH zum Ausdruck bringen soll, dass sie eben gerade nicht die gleiche Funktion haben. Beide Auffassungen sind in der bisherigen Forschung stark vertreten: R Wolters und seine Anhänger gehen davon aus, dass LA und LH gleichwertig sind; G. Kokula und mit ihr andere nehmen eine unterschiedliche, geschlechtsspezifische Verwendung an. In einer ersten formalen Analyse werden Darstellungen von LA und LH auf Lutrophoren, Lebetes gamikoi und Hydrien untersucht. Folgende Skizze zeigt die bekannten Kombinationen von dargestellten Lutrophoren: Aus der formalen Analyse lassen sich vier Schlüsse ziehen: - (ia.b) In der Regel entsprechen sich Bildträger und Bildelement; dieser Kombination muss eine Absicht zugrunde liegen, sie kann nicht willkürlich sein. - (2) Zwei LA mit Darstellungen einer LH (49 Abb. 4oa.b; 50 Abb. 4ia.b) sprechen dafür, dass im Verwendungsbereich der LA auch die LH vorkommen kann; im Gegensatz dazu fehlen aber Darstellungen einer LA auf einer LH, was vermuten lässt, dass im Verwendungsbereich der LH keine LA gebraucht wurden. - (3a.b) Zwei Darstellungen zeigen jede Variante für sich in zwei Exemplaren in der Funktion als Wasserbehälter: zwei LH (I7 Abb. 61b.c; 6za. b); zwei LA (12 Abb. 46. 47a.b); im Gegensatz dazu kommen aber beide Varianten gemeinsam in der Funktion als Wasserbehälter nicht vor, vermutlich hat sich der Anwendungsbereich der beiden Varianten unterschieden. (4a.b) Zwei Darstellungen, die beide Varianten gemeinsam zeigen, einmal im Miniaturformat (50 Abb. 41a.b), das andere Mai in monumentaler Grösse (I Abb. 1) - also nicht als Wasserbehälter -, lassen den Schluss zu, dass beide Varianten ein gemeinsames Merkmal haben müssen. Allein die formale Analyse zeigt, dass die von P Wolters angenommene Gleichwertigkeit nicht zutreffen kann. Es muss eine unterschiedliche Verwendung gegeben haben, wie bereits G. Kokula vermutet. In einer zweiten Analyse werden die Darstellungen nach der von P Bruneau vorgeschlagenen Methode in fünf Gruppen mit gleichem Schema aufgelisret. Hier wird die dargestellte LA oder LH im Vergleich zur Gesamtdarstellung ausgewertet, ohne die inhaltliche Klassifizierung vorauszusetzen. In einer Gruppe gesondert werden alle Lutrophorendarstellungen untersucht, die thematisch eindeutig zum funeralen Bereich gehören. Die aus der ersten Analyse gewonnene Annahme, dass sich LA und LH in der Verwendung unterscheiden, wird durch die zweite Analyse bestätigt und präzisiert. Für die LA kann keine eindeutige hochzeitliche Verwendung nachgewiesen werden; die LH ist das eigentliche Hochzeitsgefäss. Darüber hinaus zeigt die Untersuchung, dass alle Darstellungen einer LH oder LA inhaltlich dem nuptialen oder funeralen Kontext zugeordnet werden können; gemäss den Darstellungen wurden LA und LH nur bei Hochzeit oder Begräbnis verwendet. Nach dem hier vorgestellten Modell machen LA und LH als ikonische Zeichen eine doppelte Aussage. Sie verweisen einerseits auf den Inhalt, das hochzeitliche Wasser, und darin sind sie bedeutungsgleich. Andererseits beziehen sie sich auf die Adressaten: die LA kommt für Hochzeitsleute nicht in Frage, ihre Verwendung ist auf ehelos Verstorbene beschränkt. Die LH, das Ritualobjekt der Hochzeitsleute, kann vereinzelt auch für Verstorbene gebraucht werden. Diese zunächst irritierende Beobachtung stimmt mit den Texten gut überein, aus denen hervorgeht, dass im Ritual für ehelos Verstorbene eine Entsprechung zum Hochzeitsritual liegt; seine Bedeutung muss daher ebenfalls nuptial sein. Die Kombination von hochzeitlichen und funeralen Elementen ist daher nach dem hier vorgeschlagenen Modell im Funeralbereich - und zwar nur dort - möglich. Ebenfalls in Übereinstimmung mit den Texten lassen sich die beiden Darstellungen erklären, die LA und LH gemeinsam im Miniaturformat oder in monumentaler Grösse zeigen. Da nämlich die Mitgabe der Lutrophoros für ehelos Verstorbene auf die hochzeitlichen loutrá verweist, haben beide Gefässvarianten trotz der unterschiedlichen Verwendung eine gleichwertige Bedeutung, und daraus erklärt sich die gemeinsame Darstellung beider Varianten in einem Format, das die rituelle Verwendung ausschliesst. Durch die zweíte Analyse wird die Auffassung der geschlechtsspezifischen Verwendung von G. Kokula entkräftet. LA und LH unterscheiden sich zwar in der Verwendung, diese ist jedoch entgegen bisheriger Annahmen nicht symmetrisch. KAPITEL III Der Vergleich zwischen literarischer und ikonographischer Überlieferung zeigt einerseits das bekannte Problem, dass beide Bildelemente LA und LH nicht zweifelsfrei dem Begriff loutrophóros zugewiesen werden können. Andererseits aber stimmen Bilder und Texte in bezug auf die rituelle Funktion der loutrophóros bei Hochzeit und Begräbnis in einem hohen Mass überein, so dass widersprüchliche Aussagen nicht mehr so stark ins Gewicht fallen wie bislang. Die von einigen Lexikographen - entgegen der íkonographisch dokumentierten LA - vorgeschlagene Kinderstatue als loutrophóros auf dem Grab ehelos Verstorbener beruht vermutlich auf der Auffassung, dass sich das Erscheinungsbild der loutrophóros als Person beziehungsweise Gestalt im Hochzeíts- und Begräbnisritual entspreche. Bei dieser erst in späterer Zeit auftretenden Meinung wird deutlich, dass der ursprünglich adjektivischen Verwendung von loutrophóros, gemäss welcher bei Hochzeit und Begräbnis völlig verschiedene Wasserträger möglich sind, nicht mehr Rechnung getragen wird. KAPITEL IV Die aus den literarischen Quellen und der ikonographischen Überlieferung gezogenen Schlussfolgerungen können auch gegenüber weiteren archäologischen Gesichtspunkten, wie Gefässentwieklung und Fundorte, aufrecht erhalten bleiben. Damit würde das hier vertretene Modell unserer Forderung Rechnung tragen, dass die mit einem Ritualobjekt (hier LH und LA) verbundenen Vorstellungen kohärent sein müssen, aber eine gewisse Bandbreite von rituellen Ausführungsmodalitäten zulassen.
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African Americans are disproportionately affected by type 2 diabetes (T2DM) yet few studies have examined T2DM using genome-wide association approaches in this ethnicity. The aim of this study was to identify genes associated with T2DM in the African American population. We performed a Genome Wide Association Study (GWAS) using the Affymetrix 6.0 array in 965 African-American cases with T2DM and end-stage renal disease (T2DM-ESRD) and 1029 population-based controls. The most significant SNPs (n = 550 independent loci) were genotyped in a replication cohort and 122 SNPs (n = 98 independent loci) were further tested through genotyping three additional validation cohorts followed by meta-analysis in all five cohorts totaling 3,132 cases and 3,317 controls. Twelve SNPs had evidence of association in the GWAS (P<0.0071), were directionally consistent in the Replication cohort and were associated with T2DM in subjects without nephropathy (P<0.05). Meta-analysis in all cases and controls revealed a single SNP reaching genome-wide significance (P<2.5×10(-8)). SNP rs7560163 (P = 7.0×10(-9), OR (95% CI) = 0.75 (0.67-0.84)) is located intergenically between RND3 and RBM43. Four additional loci (rs7542900, rs4659485, rs2722769 and rs7107217) were associated with T2DM (P<0.05) and reached more nominal levels of significance (P<2.5×10(-5)) in the overall analysis and may represent novel loci that contribute to T2DM. We have identified novel T2DM-susceptibility variants in the African-American population. Notably, T2DM risk was associated with the major allele and implies an interesting genetic architecture in this population. These results suggest that multiple loci underlie T2DM susceptibility in the African-American population and that these loci are distinct from those identified in other ethnic populations.
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High Resolution Magic Angle Spinning (HR-MAS) NMR allows metabolic characterization of biopsies. HR-MAS spectra from tissues of most organs show strong lipid contributions that are overlapping metabolite regions, which hamper metabolite estimation. Metabolite quantification and analysis would benefit from a separation of lipids and small metabolites. Generally, a relaxation filter is used to reduce lipid contributions. However, the strong relaxation filter required to eliminate most of the lipids also reduces the signals for small metabolites. The aim of our study was therefore to investigate different diffusion editing techniques in order to employ diffusion differences for separating lipid and small metabolite contributions in the spectra from different organs for unbiased metabonomic analysis. Thus, 1D and 2D diffusion measurements were performed, and pure lipid spectra that were obtained at strong diffusion weighting (DW) were subtracted from those obtained at low DW, which include both small metabolites and lipids. This subtraction yielded almost lipid free small metabolite spectra from muscle tissue. Further improved separation was obtained by combining a 1D diffusion sequence with a T2-filter, with the subtraction method eliminating residual lipids from the spectra. Similar results obtained for biopsies of different organs suggest that this method is applicable in various tissue types. The elimination of lipids from HR-MAS spectra and the resulting less biased assessment of small metabolites have potential to remove ambiguities in the interpretation of metabonomic results. This is demonstrated in a reproducibility study on biopsies from human muscle.
New genetic loci implicated in fasting glucose homeostasis and their impact on type 2 diabetes risk.
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Levels of circulating glucose are tightly regulated. To identify new loci influencing glycemic traits, we performed meta-analyses of 21 genome-wide association studies informative for fasting glucose, fasting insulin and indices of beta-cell function (HOMA-B) and insulin resistance (HOMA-IR) in up to 46,186 nondiabetic participants. Follow-up of 25 loci in up to 76,558 additional subjects identified 16 loci associated with fasting glucose and HOMA-B and two loci associated with fasting insulin and HOMA-IR. These include nine loci newly associated with fasting glucose (in or near ADCY5, MADD, ADRA2A, CRY2, FADS1, GLIS3, SLC2A2, PROX1 and C2CD4B) and one influencing fasting insulin and HOMA-IR (near IGF1). We also demonstrated association of ADCY5, PROX1, GCK, GCKR and DGKB-TMEM195 with type 2 diabetes. Within these loci, likely biological candidate genes influence signal transduction, cell proliferation, development, glucose-sensing and circadian regulation. Our results demonstrate that genetic studies of glycemic traits can identify type 2 diabetes risk loci, as well as loci containing gene variants that are associated with a modest elevation in glucose levels but are not associated with overt diabetes.
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So far, cardiac arrest is still associated with high mortality or severe neurological disability in survivors. At the tissue level, cardiac arrest results into an acute condition of generalized hypoxia. A better understanding of the pathophysiology of ischemia-reperfusion and of the inflammatory response that develops after cardiac arrest could help to design novel therapeutic strategies in the future. It seems unlikely that a single drug, acting as a <magic bullet>, might be able to improve survival or neurological prognosis. Lessons learned from pathophysiological mechanisms rather indicate that combined therapies, involving thrombolysis, neuroprotective agents, antioxidants and anti-inflammatory molecules, together with temperature cooling, might represent helpful strategies to improve patient's outcome after cardiac arrest.
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Elevated serum urate concentrations can cause gout, a prevalent and painful inflammatory arthritis. By combining data from >140,000 individuals of European ancestry within the Global Urate Genetics Consortium (GUGC), we identified and replicated 28 genome-wide significant loci in association with serum urate concentrations (18 new regions in or near TRIM46, INHBB, SFMBT1, TMEM171, VEGFA, BAZ1B, PRKAG2, STC1, HNF4G, A1CF, ATXN2, UBE2Q2, IGF1R, NFAT5, MAF, HLF, ACVR1B-ACVRL1 and B3GNT4). Associations for many of the loci were of similar magnitude in individuals of non-European ancestry. We further characterized these loci for associations with gout, transcript expression and the fractional excretion of urate. Network analyses implicate the inhibins-activins signaling pathways and glucose metabolism in systemic urate control. New candidate genes for serum urate concentration highlight the importance of metabolic control of urate production and excretion, which may have implications for the treatment and prevention of gout.
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Quelles représentations de la schizophrénie les psychiatres vont-ils construire à travers l'étude des écrits asilaires des patients et des scientifiques dans la première moitié du XXème siècle? Le psychiatre helvétique Hans Steck (1891-1980), qui a travaillé à l'Asile psychiatrique de Cery de 1920 à 1960 et qui s'est fait connaître du public grâce à l'oeuvre d'Aloïse Corbaz, reconnue comme auteure d'art brut par Jean Dubuffet en 1945, constitue le fil rouge de la thèse. Dans le contexte des mouvements tels que Γ "art psychopathologique" et Γ "art brut", Steck étudie les théories de "la mentalité primitive et les peintures magiques des schizophrènes". En 1927, il se tourne vers les théories évolutionnistes de la régression et les premières études de Lévy-Bruhl pour avancer l'idée qu'il existe un "parallélisme schizo-primitif'. Puis il développe des explications de la pensée délirante, à partir des théories exposées lors du Premier Congrès International de Psychiatrie en 1950. Enfin, adoptant la perspective phénoménologique, il explique que "la fonction de l'art et la fonction du délire visent à reconstituer un monde viable pour le malade". En ce sens, l'expression artistique, bien que n'entrant pas dans le champ de la psychothérapie, fournit des indicateurs de l'état psychique du malade en même temps qu'elle contribue à son bien-être. Sont abordés les problèmes concernant la reconnaissance de Γ "auteur" interné, dont les oeuvres appartiennent soit aux archives médicales, soit au musée. La pérennité des critères qui définissent les oeuvres d'"art psychopathologique" ou d'"art brut" est également mise en question. Enfin, le rôle essentiel de l'écriture à l'hôpital, tant pour les patients que pour les soignants, fait l'objet de nombreux développements. - What representations of schizophrenia have psychiatrists been constructing when studying writings by patients and scientists in mental asylums in the first half of the 20th century? The Swiss psychiatrist Hans Steck (1891-1980) is the protagonist of this dissertation. From 1920 to 1960, he has been working at the "Asile psychiatrique de Cery" near Lausanne. Steck is known thanks to the paintings of Aloïse Corbaz, an artist recognized by Jean Dubuffet as belonging to the "art brut" movement in 1945. In the context of movements like "art psychopathologique" and "art brut," Steck studies theories of "primitive character and magic paintings of schizophrenics." In 1927, Steck engages with theories of regression and Lévy-Bruhl's early studies in order to push the idea of a "parallelism schizo-primitif." On the occasion of the First International Congress of psychiatry held in Paris in 1950, Steck develops explanations for the "pensée délirante." Finally, turning to a phenomenological point of view, he explains, "the function of art and the function of the delusion help the patient to reconstruct a viable environment for the sick person." In this way, artistic expression is not thought of as a psychotherapeutical means, but provides insight into the state of mind of a mentally sick person at the same time as contributing to his well-being. The dissertation discusses whether the "author's" work belongs in medical archives or museums. The continuity of "psychopathological art" and "art brut" criteria will be discussed. Finally, the essential role that writing played in the hospital for the patients as well as for the medical staff is presented.
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Paul Ehrlich's inspired concept of 'magic bullets' for the cure of diseases has been revitalized by recent advances in immunology1. In particular, the development of cell fusion technology allowing the production of monoclonal antibodies (Mabs) with exquisite specificities2 triggered new hopes that we may now have the perfect carrier molecules with which to deliver cytotoxic drugs3 or toxins4 to the hidden cancer cells. This article reviews data on one aspect of the magic bullet concept, the use of radiolabelled antibodies as tracers for tumour localization. It will also discuss the very recent clinical use of 131I-labelled Mabs against carcinoembryonic antigen (CEA)5 to detect carcinoma either by conventional external photoscanning or by single photon emission computerized tomography (SPELT). This alliance of the most modern tools from immunology (Mabs) and nuclear medicine (SPELT) appears promising as a way to improve the sensitivity of 'immunoscintigraphy'. However, this approach is not yet ready, for widespread clinical use.
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Birth weight within the normal range is associated with a variety of adult-onset diseases, but the mechanisms behind these associations are poorly understood. Previous genome-wide association studies of birth weight identified a variant in the ADCY5 gene associated both with birth weight and type 2 diabetes and a second variant, near CCNL1, with no obvious link to adult traits. In an expanded genome-wide association meta-analysis and follow-up study of birth weight (of up to 69,308 individuals of European descent from 43 studies), we have now extended the number of loci associated at genome-wide significance to 7, accounting for a similar proportion of variance as maternal smoking. Five of the loci are known to be associated with other phenotypes: ADCY5 and CDKAL1 with type 2 diabetes, ADRB1 with adult blood pressure and HMGA2 and LCORL with adult height. Our findings highlight genetic links between fetal growth and postnatal growth and metabolism.
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Given the anthropometric differences between men and women and previous evidence of sex-difference in genetic effects, we conducted a genome-wide search for sexually dimorphic associations with height, weight, body mass index, waist circumference, hip circumference, and waist-to-hip-ratio (133,723 individuals) and took forward 348 SNPs into follow-up (additional 137,052 individuals) in a total of 94 studies. Seven loci displayed significant sex-difference (FDR<5%), including four previously established (near GRB14/COBLL1, LYPLAL1/SLC30A10, VEGFA, ADAMTS9) and three novel anthropometric trait loci (near MAP3K1, HSD17B4, PPARG), all of which were genome-wide significant in women (P<5×10(-8)), but not in men. Sex-differences were apparent only for waist phenotypes, not for height, weight, BMI, or hip circumference. Moreover, we found no evidence for genetic effects with opposite directions in men versus women. The PPARG locus is of specific interest due to its role in diabetes genetics and therapy. Our results demonstrate the value of sex-specific GWAS to unravel the sexually dimorphic genetic underpinning of complex traits.
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Objectives This paper reports on a longitudinal qualitative study exploring concerns of 60 patients before and after transplantation. Methods Semi-structured interviews were conducted without time constraints in a protected space out of the hospital. Qualitative analysis was performed. Results Prior to transplantation, all patients talked freely about negative feelings, stigmatisation, being misunderstood by others, loneliness and culpability caused by increasing physical dependency or abandoned roles. They mentioned alternative ways to cope (magic, spirituality), and even expressed their right to let go. In a subset of 13 patients, significant ones allowed themselves in the interview, or were integrated on the request of the patients. In this modified setting, two illness-worlds were confronted. If common themes were mentioned (e.g., modified life plans, restricted space, physical and psychological barriers), they were experienced differently. Fear of transplantation or guilt towards the donors was overtly expressed, often for the first time. Mutual hiding of anxiety in order to protect loved ones or to prevent loss of control was disclosed. The significant ones talked about accumulated stress and exhaustion related to the physical degradation of the patient, fear of the unpredictable evolution of illness and financial problems, and stressed their difficulty to adapt adequately to the fluctuating state of the patient. After transplantation, other themes emerged, where difficulty in disclosure was observed: intensive care and near death experiences, being a transplanted person, debt to the donor and his/her family, fear of rejection. Conclusions With the self-imposed strategy of hiding concerns to protect one another, a discrepancy between two illness-worlds was created. When concerns were confronted during the interviews, a new mutual understanding emerged. Patients and their families stated the need for sharing concerns in the course of illness.
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Nonalcoholic fatty liver disease (NAFLD) clusters in families, but the only known common genetic variants influencing risk are near PNPLA3. We sought to identify additional genetic variants influencing NAFLD using genome-wide association (GWA) analysis of computed tomography (CT) measured hepatic steatosis, a non-invasive measure of NAFLD, in large population based samples. Using variance components methods, we show that CT hepatic steatosis is heritable (∼26%-27%) in family-based Amish, Family Heart, and Framingham Heart Studies (n = 880 to 3,070). By carrying out a fixed-effects meta-analysis of genome-wide association (GWA) results between CT hepatic steatosis and ∼2.4 million imputed or genotyped SNPs in 7,176 individuals from the Old Order Amish, Age, Gene/Environment Susceptibility-Reykjavik study (AGES), Family Heart, and Framingham Heart Studies, we identify variants associated at genome-wide significant levels (p<5×10(-8)) in or near PNPLA3, NCAN, and PPP1R3B. We genotype these and 42 other top CT hepatic steatosis-associated SNPs in 592 subjects with biopsy-proven NAFLD from the NASH Clinical Research Network (NASH CRN). In comparisons with 1,405 healthy controls from the Myocardial Genetics Consortium (MIGen), we observe significant associations with histologic NAFLD at variants in or near NCAN, GCKR, LYPLAL1, and PNPLA3, but not PPP1R3B. Variants at these five loci exhibit distinct patterns of association with serum lipids, as well as glycemic and anthropometric traits. We identify common genetic variants influencing CT-assessed steatosis and risk of NAFLD. Hepatic steatosis associated variants are not uniformly associated with NASH/fibrosis or result in abnormalities in serum lipids or glycemic and anthropometric traits, suggesting genetic heterogeneity in the pathways influencing these traits.