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Pentaerithrityltetranitrat (PETN) ist ein organisches Nitrat und wird in der Klinik zur Behandlung der Angina Pectoris eingesetzt. PETN hat, wenn direkt verabreicht, kaum Wirkung auf den Blutdruck. Diese Arbeit wurde konzipiert, um einen potentiellen „perinatalen Programmierung“-Effekt von PETN in spontan-hypertensiven Ratten (SHR), einem Rattenmodel der genetischen Hypertonie, zu testen. Die F0-Elterntiere wurden mit PETN (50 mg/kg/Tag) während der Schwangerschaft und der Laktation behandelt; die F1-Nachkommen bekamen nach der Ablaktation normales Haltungsfutter. Der Blutdruck wurde an den Nachkommen vom 3. Monat bis zum 8. Monat nach der Geburt gemessen. Maternale PETN-Behandlung hatte kaum Wirkung auf den Blutdruck in den männlichen SHR-Nachkommen. Dagegen zeigten die weiblichen Nachkommen der PETN-Behandlungsgruppe eine persistente Reduktion des Blutdrucks. Der systolische Blutdruck war in den weiblichen Nachkommen in der PETN-Gruppe etwa 13 mmHg niedriger im 4. Monat und etwa 10 mmHg niedriger im 8. Monat als in den Kontrolltieren. Dieser lang-anhaltende Effekt ging mit einer substanziellen Änderung der Genexpression einher, die auch beim 8. Monat noch nachzuweisen war. In den Aorten der weiblichen F1-Nachkommen wurde Veränderungen an Genexpression der α-adrenergen Rezeptoren sowie Endothelin-Rezeptoren festgestellt, die aber funktionell von minimaler Bedeutung für die PETN-Wirkung waren. Hingegen war eine klare Rolle des StickstoffmoNOXid (NO) zu sehen. Maternale PETN-Behandlung führte zur Heraufregulation der endothelialen NO-Synthase (eNOS) und der GTP-Cyclohydrolase I (GCH-1). GCH-1 ist für die Biosynthese des Tetrahydrobiopterins, eines essentiellen eNOS-Kofaktors, entscheidend, und dadurch auch für die eNOS-Funktionalität. Zusätzlich wurden auch anti-oxidative Enzyme wie die mitochondriale Superoxid-Dismutase (SOD2), die Glutathion-Peroxidase 1 (GPx1) und die Hem-Oxygenase 1 (HO-1) heraufreguliert, und die Superoxid-produzierende NADPH-Oxidase NOX1 herunterreguliert. Dies kann zur Verminderung vom oxidativen Stress und Erhöhung der NO-Bioverfügbarkeit führen. Letztlich wurde auch ~ 74 ~ die Sirtuin 1 (SIRT1) durch maternale PETN-Behandlung heraufreguliert, die auch zur Heraufregulation der SOD2, GPx1 und eNOS beitragen kann. Im Organbad-Experiment wurde die Acetylcholin-induzierte, Endothel-abhängige Vasodilatation in der Aorta der weiblichen Nachkommen der PETN-Gruppe verstärkt. Diese verbesserte Endothelfunktion, was vermutlich aus der Genexpressionsänderung resultiert, stellt sehr wahrscheinlich einen Schlüsselmechanismus der Blutdrucksenkung in den Nachkommen der PETN-behandelten F0-Tiere dar.
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In dieser Arbeit wurde der Effekt verschiedener Hilfsstoffe auf die Permeabilität von Substanzen der BCS Klasse III untersucht. Drei pharmazeutische Hilfsstoffe wurden hinsichtlich der Möglichkeit ihres Einsatzes als Permeationsverbesserer in Arzneistoffformulierungen untersucht. Außerdem wurde die Beteiligung von Gallensalzen an der Nahrungsmittel-Interaktion von Trospium untersucht.rnEs wurden Komplexe aus Trospium und λ-Carrageen hergestellt. Eine verbesserte Permeation, die höchstwahrscheinlich durch Mukoadhäsion zustande kam, war im Ussing-Kammer-Modell sehr gut reproduzierbar. In vivo war der Effekt nur bei einigen Tieren zu sehen und es kam zu hohen Standardabweichungen.rnTrospium bildet Ionenpaare mit Gallensalzen, welche zu einer besseren Permeabilität des Wirkstoffes führten. In Gegenwart von Nahrungsfetten blieb dieser Effekt aus. Eine Beteiligung der Interaktion von Trospium und Gallensalzen am Food-Effekt kann auf Basis dieser Ergebnisse als wahrscheinlich gelten.rnIm Caco-2-Modell konnte bereits eine Verbesserung der Permeabilität von Trospium durch Zusatz von Eudragit E gezeigt werden. Nun konnte gezeigt werden, dass durch den Hilfsstoff auch in vivo in Ratten eine verbesserte Permeation erreicht werden kann.rnDie Permeationsverbesserung von Aciclovir durch Zusatz von Chitosan-HCl sollte untersucht werden. Im Caco-2-Modell kam es zu einer signifikanten Permeationsverbesserung. Im Ussing-Kammer-Modell wurde die Permeation nicht verbessert. In Loop-Studien konnte nur bei hohen Hilfsstoff-Konzentrationen eine Tendenz zur Permeationsverbesserung erkannt werden.rn
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Die Fallzahlen von Prostata- und Brustkrebs nehmen aktuell die Spitzenplätze bei Krebserkrankungen weltweit ein. Eine schwerwiegende Folge dieser Erkrankung stellen Metastasierungen in das Knochengewebe dar, welche zu einer dramatischen Verschlechterung des Allgemeinzustandes und der Lebensqualität des Patienten führen. Die Symptome sind gekennzeichnet durch enorme Schmerzen in Kombination mit osteoblastischen und osteolytischen Knochenveränderungen, bis hin zu Frakturen und spinalen Kompressionssyndromen, sowie einer metabolischen Hypercalcaemie.rnBei der Diagnose und Therapie nehmen verschiedene Radiopharmaka eine Schlüsselrolle ein. Konjugate aus makrozyklischen Chelatoren und knochenaffinen Bisphosphonaten stellen ein geeignetes Mittel dar als so genannte Theranostika, die Diagnose und Therapie in einem Molekül vereinen. Hierbei konnten mit dem Generator basierenden PET-Nuklid 68Ga(III) und dem Therapienuklid 177Lu(III) erste Erfolge mit der Verbindung BPAMD am Patienten erzielt werden. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit ist es gelungen, die pharmakologischen Eigenschaften der BPAMD-Leitstruktur weiter zu optimieren und neue Derivate erfolgreich zu synthetisieren. Diese zeichneten sich durch eine erhöhte Knochenaffinität und eines besseren ´target to background´ Verhältnisses aus. Im Zuge der Derivatisierung ist es außerdem gelungen, erfolgreich eine Substanz darzustellen, welche über eine gesteigerte Blutretention verfügt und die letztendlich die Bioverfügbarkeit des Tracers erhöhte. Verbindungen solchen Typs können zu einem besseren Tumor zu gesundem Knochen Verhältnis beitragen und eventuell einen höheren Therapieerfolg erzielen. Eines dieser neuen vielversprechenden Bisphosphonate, [68Ga]NO2APBP konnte innerhalb einer klinischen Phase 0 bzw. I sein großes Potential als Diagnostikum zur Erfassung von Skelettmetastasen unter Beweis stellen. Innerhalb einer Testreihe mit 12 Patienten wurde eine hohe diagnostische Übereinstimmung mit dem Goldstandard 18F-Fluorid erreicht. In ausgesuchten Metastasen konnte sogar eine höhere Tracer-Aufnahme erzielt werden.rnIn Zukunft können makrozyklische Bisphosphonate eine wichtige Rolle bei der palliativen Schmerztherapie von Knochenmetastasen einnehmen. rn
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Nanodimensionale Wirkstoff-Trägersysteme sind in der Lage, sowohl die Bioverfügbarkeit als auch das pharmakokinetische Profil von Wirkstoffen drastisch zu verbessern. Hauptgründe dafür sind eine erhöhte Plasma-Halbwertszeit durch die größenbedingte verminderte renale Ausscheidung und eine gesteigerte Anreicherung im Tumorgewebe durch den EPR-Effekt. Diese Arbeit beschreibt die Synthese und Entwicklung neuer kolloidaler Wirkstoff-Trägersysteme, welche biokompatibel, teilweise bioabbaubar und funktionalisierbar sind. Ein Fluoreszenzfarbstoff wurde als hydrophobes Wirkstoffmodell eingekapselt. Wohldefinierte, eng verteilte und funktionalisierbare HPMA-basierte Block- und statistische Copolymere unterschiedlicher Molekulargewichte (10-25 kDa) und hydrophiler/hydrophober Zusammensetzung (10-50 mol%) wurden mittels RAFT- Polymerisation in Kombination mit dem Reaktivesteransatz hergestellt und in Miniemulsionsprozesse eingesetzt, um ihre Stabilisierungseffizienz zu untersuchen. Dabei zeigte sich, dass die kleineren Copolymere (10 kDa) mit einem Einbau von 10 mol% LMA, sowohl im Modellsystem Polystyrol, als auch im bioabbaubaren PDLLA-System, besonders geeignet sind und ergaben monodisperse Kolloide im Größenbereich von 100 bis 300 nm. Die kolloidalen Systeme zeigten keine Wirkung auf die Zellviabilität. In Folge dessen wurde das Aggregationsverhalten in humanem Blutserum mittels DLS untersucht, wobei keine Interaktion mit Blutbestandteilen festgestellt werden konnte. Zellaufnahmestudien wurden an HeLa-Zellen durchgeführt, um das Schicksal der Kolloide in vitro zu untersuchen. Dabei wurden Kernmaterial, Hülle und das hydrophobe Wirkstoffmodell durch unterschiedliche Fluoreszenzmarkierung getrennt betrachtet. Das hydrophobe Wirkstoffmodell wurde allein durch Interaktion der Kolloide mit den Zellen übertragen, was für eine diffusionsbedingte, initiale, aber unspezifische Freisetzung spricht. Eine solche Freisetzungskinetik kann durch Verwendung von Nitroglycerin, als vasodilatierender Wirkstoff mit geringer unspezifischer Wirkung, ausgenutzt werden, um den EPR-Effekt zu unterstützen. Die Aufnahme des Partikels hingegen geschieht zeitverzögert. Das Schicksal der Kolloide (sowohl des Kern- und desrnHüllmaterials) wurde durch doppelte Fluoreszenzmarkierung untersucht. Dabei kam es zu einer intrazellulären Ablösung der stabilisierenden Block-Copolymere zwischen 8 und 24 h. Nach Aufklärung der Aufnahme- und Freisetzungskinetiken wurde nun die Körperverteilung der PS- und PDLLA-Kolloide nach 18F-Markierung mittels PET und ex vivo-Biodistributiosstudien untersucht. Dabei hatte das Kernmaterial einen Einfluss auf die Körperverteilung. PET-Studien in Mäusen zeigten, dass die stabilisierenden Block-Copolymere beider Kolloide ein starkes Signal in der Niere geben, wobei das der PS-Kolloide weiter ausgeprägt war. Darüber hinaus war eine Anreicherung dieser in Lunge, Leber und Milz festzustellen. Die Verdrängung der stabilisierenden Polymere durch die Interaktion mit Blutbestandteilen erklärt dabei das erhöhte Nieren- und Blasensignal der PS- Kolloide. Das Anreicherungsmuster der PDLLA-Kolloide hingegen zeigte neben der Nierenakkumulation eine erhöhte Blutaktivität und somit die gewünschten langzirkulierenden Eigenschaften. Diese Ergebnisse konnten auch mittels ex vivo- Biodistributionsstudien bestätigt werden. Um die Tumoranreicherung weiter zu verbessern wurde die Verwendung von Folat als Erkennungsstruktur am einfachen HPMA-Polymer untersucht. Die Konjugate zeigten eine erhöhte Anreicherung im Vergleich zu den Polymeren ohne Erkennungsstrukturen. Blockadestudien bestätigten die Selektivität der Anreicherung. Diese Daten zeigen das Potential der Folat-Erkennungsstruktur in vivo innerhalb kurzer Zeitfenster, welche nun auf kolloidale Systeme übertragen werden kann.
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Biorelevante Medien sind entwickelt worden, um die Bedingungen im Magen-Darm-Trakt vor und nach der Mahlzeit zu imitieren. Mit FaSSIF und FeSSIF wurden Medien eingeführt, die nicht nur die pH- und Puffer-Kapazität des Dünndarms widerspiegeln, sondern auch Lipid und physiologische Tensid-Arten enthalten. Diese Medien (FaSSIF-V2 und FaSSlFmod6.5) wurden für Bioverfügbarkeitstudien in der Medikamentenentwicklung im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Dennoch sind die auf dem Markt verfügbaren Medien immer noch nicht in der Lage, die realen physiologischen Bedingungen zu simulieren. In der jetzigen Zusammensetzung sind nicht alle Kompetenten enthalten, welche natürlicher Weise im Duodenum vorkommen. Darüber hinaus wird nur eine 1:5 Verdünnung von FeSSIF zu FaSSIF angenommen, die individuelle Wasserzufuhr bei Medikamentengabe wird hierdurch jedoch nur eingeschränkt simuliert, obwohl diese von Patient zu Patient schwanken kann. rnZiel dieser Dissertation war die Verbesserung der Vorhersage der Auflösung und Absorption lipophiler Arzneistoffe durch Simulation der Bedingungen im zweiten Teil des Zwölffingerdarms mit neuen biorelevanten Medien, sowie unter Einwirkung zusätzlicher Detergention als Wirkstoffträger. rnUm den Effekt der Verdünnungsrate und Zeit im Dünndarm zu untersuchen, wurde die Entwicklung der Nanopartikel in der Magen-Darm-Flüssigkeit FaSSIFmod6.5 zu verschiedenen Zeitpunkten und Wassergehalten untersucht. Dafür wurden kinetische Studien an verschieden konzentrierten Modellmedien nach Verdünnungssprung untersucht. Das Modell entspricht der Vermischung der Gallenflüssigkeit mit dem Darminhalt bei variablem Volumen. Die Ergebnisse zeigen, dass Art und Größe der Nanopartikel stark von Verdünnung und Einirkungszeit abhängen. rnrnDie menschliche Darmflüssigkeit enthält Cholesterin, welches in allen früheren Modellmedien fehlt. Daher wurden biokompatible und physiologische Modellflüssigkeiten, FaSSIF-C, entwickelt. Der Cholesteringehalt von FaSSIF - 7C entspricht der Gallenflüssigkeit einer gesunden Frau, FaSSIF - 10C der einer gesunden männlichen Person und FaSSIF - 13C der in einigen Krankheitszuständen. Die intestinale Teilchen-Struktur-Untersuchung mit dynamische Lichtstreuung (DLS) und Neutronen-Kleinwinkelstreuung (SANS) ergab, dass die Korngröße von Vesikeln mit zunehmender Cholesterin-Konzentration abnahm. Zu hohe Cholesterin-Konzentration bewirkte zusätzlich sehr große Partikel, welche vermutlich aus Cholesterin-reichen “Disks“ bestehen. Die Löslichkeiten einiger BCS Klasse II Wirkstoffe (Fenofibrat, Griseofulvin, Carbamazepin, Danazol) in diesen neuen Medien zeigten, dass die Löslichkeit in unterschiedlicher Weise mit der Cholesteringehalt zusammen hing und dieser Effekt selektiv für die Droge war. rnDarüber hinaus wurde die Wirkung von einigen Tensiden auf die kolloidale Struktur und Löslichkeit von Fenofibrat in FaSSIFmod6.5 und FaSSIF -7C untersucht. Struktur und Löslichkeit waren Tensid- und Konzentrations-abhängig. Im Falle von FaSSIFmod6.5 zeigten die Ergebnisse eine dreifache Verzweigung der Lösungswege. Im Bereich mittlerer Tensidkonzentration wurde eine Löslichkeitslücke der Droge zwischen der Zerstörung der Galle-Liposomen und der Bildung von Tensid-reichen Mizellen beobachtet. In FaSSIF - 7C, zerstörten Tenside in höherer Konzentration die Liposomenstruktur trotz der allgemeinen Stabilisierung der Membranen durch Cholesterin. rnDie in dieser Arbeit vorgestellten Ergebnisse ergeben, dass die Anwesenheit von Cholesterin als eine fehlende Komponente der menschlichen Darmflüssigkeit in biorelevanten Medien wichtig ist und dazu beitragen kann, das in vivo Verhalten schwerlöslicher Arzneistoffe im Körper besser vorhersagen zu können. Der Verdünnungsgrad hat einen Einfluss auf die Nanopartikel-Struktur und Tenside beeinflussen die Löslichkeit von Medikamenten in biorelevanten Medien: Dieser Effekt ist sowohl von der Konzentration das Tensids abhängig, als auch dessen Typ.rnrn
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A study towards the synthesis of a new fulvestrant analogue with improved bioavailability was carried out. In this work a twelve-step synthetic route starting from β-estradiol was optimized and a palladium (Pd)-catalyzed endo-selective Heck reaction for the functionalization of an advanced intermediate was investigated.
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Bone formation and osseointegration of biomaterials are dependent on angiogenesis and vascularization. Angiogenic growth factors such as vascular endothelial growth factor (VEGF) were shown to promote biomaterial vascularization and enhance bone formation. However, high local concentrations of VEGF induce the formation of malformed, nonfunctional vessels. We hypothesized that a continuous delivery of low concentrations of VEGF from calcium phosphate ceramics may increase the efficacy of VEGF administration.VEGF was co-precipitated onto biphasic calcium phosphate (BCP) ceramics to achieve a sustained release of the growth factor. The co-precipitation efficacy and the release kinetics of the protein were investigated in vitro. For in vivo investigations BCP ceramics were implanted into critical size cranial defects in Balb/c mice. Angiogenesis and microvascularization were investigated over 28 days by means of intravital microscopy. The formation of new bone was determined histomorphometrically. Co-precipitation reduced the burst release of VEGF. Furthermore, a sustained, cell-mediated release of low concentrations of VEGF from BCP ceramics was mediated by resorbing osteoclasts. In vivo, sustained delivery of VEGF achieved by protein co-precipitation promoted biomaterial vascularization, osseointegration, and bone formation. Short-term release of VEGF following superficial adsorption resulted in a temporally restricted promotion of angiogenesis and did not enhance bone formation. The release kinetics of VEGF appears to be an important factor in the promotion of biomaterial vascularization and bone formation. Sustained release of VEGF increased the efficacy of VEGF delivery demonstrating that a prolonged bioavailability of low concentrations of VEGF is beneficial for bone regeneration.
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Efficient delivery of growth factors from carrier biomaterials depends critically on the release kinetics of the proteins that constitute the carrier. Immobilizing growth factors to calcium phosphate ceramics has been attempted by direct adsorption and usually resulted in a rapid and passive release of the superficially adherent proteins. The insufficient retention of growth factors limited their bioavailability and their efficacy in the treatment of bone regeneration. In this study, a coprecipitation technique of proteins and calcium phosphate was employed to modify the delivery of proteins from biphasic calcium phosphate (BCP) ceramics. To this end, tritium-labeled bovine serum albumin ([(3)H]BSA) was utilized as a model protein to analyze the coprecipitation efficacy and the release kinetics of the protein from the carrier material. Conventional adsorption of [(3)H]BSA resulted in a rapid and passive release of the protein from BCP ceramics, whereas the coprecipitation technique effectively prevented the burst release of [(3)H]BSA. Further analysis of the in vitro kinetics demonstrated a sustained, cell-mediated release of coprecipitated [(3)H]BSA from BCP ceramics induced by resorbing osteoclasts. The coprecipitation technique described herein, achieved a physiologic-like protein release, by incorporating [(3)H]BSA into its respective carriers, rendering it a promising tool in growth factor delivery for bone healing.
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High-altitude pulmonary edema is a life-threatening condition occurring in predisposed but otherwise healthy individuals. It therefore permits the study of underlying mechanisms of pulmonary edema in the absence of confounding factors such as coexisting cardiovascular or pulmonary disease, and/or drug therapy. There is evidence that some degree of asymptomatic alveolar fluid accumulation may represent a normal phenomenon in healthy humans shortly after arrival at high altitude. Two fundamental mechanisms then determine whether this fluid accumulation is cleared or whether it progresses to HAPE: the quantity of liquid escaping from the pulmonary vasculature and the rate of its clearance by the alveolar respiratory epithelium. The former is directly related to the degree of hypoxia-induced pulmonary hypertension, whereas the latter is determined by the alveolar epithelial sodium transport. Here, we will review evidence that, in HAPE-prone subjects, impaired pulmonary endothelial and epithelial NO synthesis and/or bioavailability may represent a central underlying defect predisposing to exaggerated hypoxic pulmonary vasoconstriction and, in turn, capillary stress failure and alveolar fluid flooding. We will then demonstrate that exaggerated pulmonary hypertension, although possibly a conditio sine qua non, may not always be sufficient to induce HAPE and how defective alveolar fluid clearance may represent a second important pathogenic mechanism.
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Contradictory results from clinical trials that examined the role of vitamin E in chronic disease could be a consequence of interindividual variation, caused by factors such as xenobiotic use. Cometabolism of vitamin E with other pharmaceutical products could affect the bioavailability of the drug. Thus, it is necessary to understand fully the metabolic routes and biological endpoints of vitamin E.
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Xenobiotics are encountered by humans on a daily basis and include drugs, environmental pollutants, cosmetics, and even components of the diet. These chemicals undergo metabolism and detoxication to produce numerous metabolites, some of which have the potential to cause unintended effects such as toxicity. They can also block the action of enzymes or receptors used for endogenous metabolism or affect the efficacy and/or bioavailability of a coadministered drug. Therefore, it is essential to determine the full metabolic effects that these chemicals have on the body. Metabolomics, the comprehensive analysis of small molecules in a biofluid, can reveal biologically relevant perturbations that result from xenobiotic exposure. This review discusses the impact that genetic, environmental, and gut microflora variation has on the metabolome, and how these variables may interact, positively and negatively, with xenobiotic metabolism.
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Clay minerals have a fundamental importance in many processes in soils and sediments such as the bioavailability of nutrients, water retention, the adsorption of common pollutants, and the formation of an impermeable barrier upon swelling. Many of the properties of clay minerals are due to the unique environment present at the clay mineral/water interface. Traditional techniques such as X-ray diffraction (XRD) and absorption isotherms have provided a wealth of information about this interface but have suffered from limitations. The methods and results presented herein are designed to yield new experimental information about the clay mineral/water interface.A new method of studying the swelling dynamics of clay minerals was developed using in situ atomic force microscopy (AFM). The preliminary results presented here demonstrate that this technique allows one to study individual clay mineral unit layers, explore the natural heterogeneities of samples, and monitor swelling dynamics of clay minerals in real time. Cation exchange experiments were conducted monitoring the swelling change of individual nontronite quasi-crystals as the chemical composition of the surrounding environment was manipulated several times. A proof of concept study has shown that the changes in swelling are from the exchange of interlayer cations and not from the mechanical force of replacing the solution in the fluid cell. A series of attenuated total internal reflection Fourier transform infrared spectroscopy (ATR-FTIR) experiments were performed to gain a better understanding of the organization of water within the interlayer region of two Fe-bearing clay minerals. These experiments made use of the Subtractive Kramers-Kronig (SKK) Transform and the calculation of difference spectra to obtain information about interfacial water hidden within the absorption bands of bulk water. The results indicate that the reduction of structural iron disrupts the organization of water around a strongly hydrated cation such as sodium as the cation transitions from an outer-sphere complex with the mineral surface to an inner-sphere complex. In the case of a less strongly hydrated cation such as potassium, reduction of structural iron actually increases the ordering of water molecules at the mineral surface. These effects were only noticed with the reduction of iron in the tetrahedral sheet close to the basal surface where the increased charge density is localized closer to the cations in the interlayer.
Pulmonary hypertension in high-altitude dwellers: novel mechanisms, unsuspected predisposing factors
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Studies of high-altitude populations, and in particular of maladapted subgroups, may provide important insight into underlying mechanisms involved in the pathogenesis of hypoxemia-related disease states in general. Over the past decade, studies involving short-term hypoxic exposure have greatly advanced our knowledge regarding underlying mechanisms and predisposing events of hypoxic pulmonary hypertension. Studies in high altitude pulmonary edema (HAPE)-prone subjects, a condition characterized by exaggerated hypoxic pulmonary hypertension, have provided evidence for the central role of pulmonary vascular endothelial and respiratory epithelial nitric oxide (NO) for pulmonary artery pressure homeostasis. More recently, it has been shown that pathological events during the perinatal period (possibly by impairing pulmonary NO synthesis), predispose to exaggerated hypoxic pulmonary hypertension later in life. In an attempt to translate some of this new knowledge to the understanding of underlying mechanisms and predisposing events of chronic hypoxic pulmonary hypertension, we have recently initiated a series of studies among high-risk subpopulations (experiments of nature) of high-altitude dwellers. These studies have allowed to identify novel risk factors and underlying mechanisms that may predispose to sustained hypoxic pulmonary hypertension. The aim of this article is to briefly review this new data, and demonstrate that insufficient NO synthesis/bioavailability, possibly related in part to augmented oxidative stress, may represent an important underlying mechanism predisposing to pulmonary hypertension in high-altitude dwellers.
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Colonisation of the gastrointestinal tract by anaerobic bacteria, protozoa, trematodes, cestodes and/or nematodes and other infectious pathogens, including viruses, represents a major cause of morbidity and mortality in Africa, South America and southeast Asia, as well as other parts of the world. Nitazoxanide is a member of the thiazolide class of drugs with a documented broad spectrum of activity against parasites and anaerobic bacteria. Moreover, the drug has recently been reported to have a profound activity against hepatitis C virus infection. In addition, nitazoxanide exhibits anti-inflammatory properties, which have prompted clinical investigations for its use in Crohn's disease. Studies with nitazoxanide derivatives have determined that there must be significantly different mechanisms of action acting on intracellular versus extracellular pathogens. An impressive number of clinical studies have shown that the drug has an excellent bioavailability in the gastrointestinal tract, is fast acting and highly effective against gastrointestinal bacteria, protozoa and helminthes. A recent Phase II study has demonstrated viral response (hepatitis C) to monotherapy, with a low toxicity and an excellent safety profile over 24 weeks of treatment. Pre-clinical studies have indicated that there is a potential for application of this drug against other diseases, not primarily affecting the liver or the gastrointestinal tract.
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One of the conclusions reached during the Congressionally mandated National Acid Precipitation Program (NAPAP) was that, compared to ozone and other stress factors, the direct effects of acidic deposition on forest health and productivity were likely to be relatively minor. However, the report also concluded “the possibility of long-term (several decades) adverse effects on some soils appears realistic” (Barnard et al. 1990). Possible mechanisms for these long-term effects include: (1) accelerated leaching of base cations from soils and foliage, (2) increased mobilization of aluminum (Al) and other metals such as manganese (Mn), (3) inhibition of soil biological processes, including organic matter decomposition, and (4) increased bioavailability of nitrogen (N).