960 resultados para Medizinische Ausbildung
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Sängerknaben sind seit dem Beginn christlicher Liturgie unverzichtbar. Der Einsatz von Kindern im liturgischen Gesang bedingte zudem die Notwendigkeit musikalischer Ausbildungsformen, die dieser Gruppe gerechte waren. Für Mittelalter und Renaissance kann konstatiert werden, dass die meisten Komponisten und Musiker im Bereich der Kirche ihr Ausbildung als Sängerknaben begannen.
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Zur Versachlichung der Diskussion über die TK-Studie zum Effekt eines Qualitätsmonitorings in der ambulanten Psychotherapie hat der wissenschaftliche Beirat die Ergebnisse aus seiner Sichtweise dargestellt. Zur Hauptfragestellung wird der Abschlussbericht zitiert, der bestätigt, dass es sich um eine konfirmatorische Untersuchung handelte. Im Kern sollte sie die Hypothesen zur Überlegenheit des TK-Modells gegenüber dem Verfahren der Gutachterverfahren überprüfen. Beim TK-Modell handelt es sich um eine „Komplexintervention“, die aus mehreren Bausteinen bestand. Die Studienergebnisse lassen somit nur die Aussage zu, dass diese Komplexintervention in ihrer Kombination keine Überlegenheit gezeigt hat. Ob einzelne Bausteine Wirksamkeit hatten, bedarf weiterer Forschung. Schließlich werden das Repräsentativitäts- und das Selektivitätsproblem der Studie bzw. der verwertbaren Stichproben erläutert und mit Verweis auf die Literatur wird deren Relevanz dargelegt.
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Auf der Grundlage des Neukonstruktionsmodells therapeutischen Handelns werden Bedingungen der Psychotherapie erläutert und im Hinblick auf ihre geschlechts(rollen)-spezifischen Auswirkungen diskutiert. Neben den verschiedenen Lebensbedingungen und der sozialen Realität werden geschlechtsbedingte Unterschiede in Gesundheitszustand, Gesundheitsverständnis und Gesundheitsverhalten, in der Entwicklung und dem Verlauf von psychischen Störungen, der psychotherapeutischen Versorgung und Behandlung, dem Therapieerfolg und der Ausbildung und Weiterbildung von Therapeuten betrachtet.
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Impliziert statistische Signifikanz auch klinische Relevanz? Was sind Effektstärken? Wo finden Effektstärken Anwendung?
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The immotile cilia syndrome (ICS) comprises a range of congenital defects of the ciliary apparatus most probably transmitted by autosomal recessive inheritance. Because cilia occur mainly in the respiratory and genital tract, the clinical symptoms of ICS are most commonly chronic sinusitis, bronchitis, bronchiectasis and male sterility. The syndrome can be associated with a situs inversus and is then called Kartagener's syndrome. We studied the ciliary ultrastructure in airway biopsies of 5 patients suffering from chronic upper and lower respiratory tract infections. With the single exception of one female patient with confirmed ICS diagnosis (Kartagener's syndrome) the etiology of the recurrent infections was unknown. The following ciliary defects were observed: missing dynein arms, radial spoke defects, missing nexin links, microtubular transpositions, compound cilia, supernumerary, absent, or incomplete microtubules, lack of ciliary orientation and various abnormal patterns of microtubular arrangement. In no instance did a patient show only a single anomaly; defects were always combined. Missing dynein arms, radial spoke defects and microtubular transpositions have frequently been described as lesions specific for ICS. Whenever these lesions were found simultaneously in both the respiratory and genital tracts, their genetic origin cannot be doubted. In our confirmed ICS patient the outer dynein arms were not missing but were reduced in number and length in a large number of cilia. The biopsy was, however, obtained from the heavily infected maxillary sinus and it is known that inflammation can lead to a loss of dynein arms. In the light of our investigations and of a review of the published cases of ciliary anomalies, it is concluded that none of the above defects in itself is specific for ICS. They may all occur as secondary lesions or sporadically as varieties in otherwise healthy subjects. It therefore appears questionable whether ICS can be diagnosed from the ciliary ultrastructure of a single airway biopsy. Assessment of ICS cannot be based simply on the ultrastructural demonstration of a particular ciliary defect, but necessitates additional considerations particularly regarding the origin of the biopsy, the sampling procedures and quantitation of defects. It appears necessary to investigate samples from different parts of the airways and quantitatively analyze the prominent lesions.
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Von Lehrer/inne/n wird erwartet, dass sie Expertinnen und Experten für Schule und Unterricht sind. Deshalb wird im vorliegenden Beitrag dem Konzept der Expertise nachgegangen. Es wird erläutert, was unter der Expertise von Lehrpersonen zu verstehen ist, und es wird hinterfragt, inwiefern das Konzept einen bedeutsamen Beitrag zur Diskussion um die Qualität in Schule und Unterricht sowie in der Ausbildung von Lehrer/inne/n zu leisten vermag. Im Text werden einerseits Grundlagen der Expertiseforschung im Allgemeinen, andererseits Argumentationslinien und Forschungserkenntnisse der Expertiseforschung zum Lehrberuf dargestellt. Abschließend wird diskutiert, welche Herausforderungen sich für künftige Forschungsarbeiten zur Lehrer/innenexpertise stellen.
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Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern zum Unterricht nehmen eine wichtige Rolle zur Verbesserung der Unterrichtsqualität ein. Während der Ausbildung von Lehrpersonen wird dieses Potenzial bisher aber selten genutzt. Der Beitrag stellt Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt "Lernen im Praktikum" vor. Befragt wurden 150 Studierende des Lehramts für 7.-9. Klassen (Sekundarstufe 1) zur Bedeutung von Schülerrückmeldungen im Praktikum sowie 1331 Schülerinnen und Schüler aus Praktikumsklassen zum Praktikum und zum Lernprozess der Praktikantinnen und Praktikanten. Die Ergebnisse unterstützen einerseits die Relevanz systematischer Schülerrückmeldungen für das Lernen im Praktikum. Andererseits machen sie auf die Notwendigkeit aufmerksam, die Kriterien, die Schülerbeurteilungen zugrunde liegen, weiter zu erforschen.
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Ziel des Projekts "Lernen im Praktikum" (vgl. Hascher & Moser, 1999; Moser & Hascher, 2000) war, die Lernprozesse im Praktikum während der Ausbildung am Sekundarlehramt der Universität Bern differenzieren und erklären zu können. Ein zentrales, wenn auch nicht überraschendes Ergebnis dabei war, dass die Betreuung durch die Praktikumslehrer/innen für die Lernprozesse von Studierenden sehr wichtig ist. Im nachfolgenden Beitrag werden nun die Rollen der Praktikumslehr- Personen und ihre Unterstützungsformen näher beleuchtet. Dazu wird sowohl auf die quantitative als auch die qualitative Studie, sowohl auf die Sicht der Studierenden als auch auf die Perspektive der Praktikumsleiter/innen Bezug genommen. Ebenso werden schwierige Aspekte der Betreuung im Praktikum diskutiert.
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Trotz aller Bemühungen um Gleichstellung von Männern und Frauen in den Ländern der Europäischen Union und Implementierung des Gender Mainstreaming Ansatzes in Gesellschaft und Politik, sind auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts in zahlreichen Bereichen immer noch gravierende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern vorhanden und meist zeigen die Zahlen eine Verteilung zuungunsten von Frauen. Nur in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Weiterbildung- die seit jeher als klassische Aufgabengebiete der Gleichstellungspolitik gelten — scheinen Mädchen und Frauen mittlerweile aufgeholt zu haben bzw. sogar auf der überholspur zu sein. Als Belege für diesen Befund wird der hohe Anteil an weiblichen Lehrpersonen unter dem Lehrpersonal an den Schulen angeführt sowie der rasante Anstieg von Frauen unter den Studienanfängerinnen an den Universitäten. Und in der Tat: In fast allen EU-Staaten ist die Mehrzahl der Lehrkräfte weiblich. In der Grundschule findet sich ein Anteil von mehr als 70 % Frauen (österreich 90,5 % und Deutschland 82,4 %) und auch in den höheren Bildungsstufen sind mehr Frauen anzutreffen (vgl. Eurydice Report 2005).
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BACKGROUND Diagnostic laboratories increasingly offer bacterial identification to the species level. The 17 nocardia species known to date differ in their clinical presentation, antibiotic resistance patterns and geographic distribution. The discovery of a new species with pathogenicity for humans calls for the characterization of its clinical and epidemiological properties. PATIENTS AND METHODS Nocardia isolated from multifocal brain abscesses of an immunocompromised patient were further identified by the analysis of their cellular fatty acids and sequencing of the 16S ribosomal DNA. Quantitative antibiotic resistance testing was performed with E-tests. RESULTS The 16S ribosomal DNA analysis showed a 99 % homology to Nocardia cyriacigeorgici. This is the first report of this species as an invasive human pathogen. N. cyriacigeorgici was found susceptible for meropenem, amikacin, ceftriaxon and cotrimoxazole. The combination of surgical drainage and antibiotic treatment for 13 months was curative. CONCLUSIONS N. cyriacigeorgici has the potential to cause invasive infections at least in immunocompromised patients. Comparing clinical and in vitro characteristics with N. asteroides, the main causative agent of nocardial infections in Europe, we found no clinically relevant differences.