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Diese Arbeit befasst sich mit der Innovations- und Globalisierungspolitik in kleinen Transformationsländern am Beispiel Mazedoniens; diese wurde mit der Lage in Slowenien verglichen, einem Land von ungefähr gleicher Größe und mit gemeinsamer Vergangenheit als Teilrepublik der Jugoslawischen Föderation, aber mit einem wesentlich höheren ökonomischen Entwicklungsstand. Innovation wird dabei verstanden als „Herstellung, Anpassung und Ausnutzung von Neuerungen“, und sie wird durch das Umfeld, in dem sie stattfindet, beeinflusst. Anpassung und Ausnutzung sind gerade für kleine Transformationsländer von erheblicher Bedeutung, da ihre Fähigkeit zu Herstellung von Neuerungen sehr begrenzt sind. Die Rolle der Innovationspolitik besteht hierbei darin, institutionelle und organisationelle Regulierungen einzuführen, die ein günstiges Umfeld sowohl für Innovationen als auch für die Entwicklung eines nationalen Innovationssystems schaffen. Die Rolle der Politik besteht also nicht in der Innovation als solcher, sondern in der Herstellung der notwendigen Bedingungen für die Industrie und die Forschungseinrichtungen dahingehend zu schaffen, dass sie ihr Wissen, ihre Fertigkeiten und ihre praktischen Erfahrungen für innovative Tätigkeiten einsetzen können. Auf der einen Seite gibt es Institutionen und Organisationen, ohne die die Unternehmen rückständig und wenig leistungsstark wären (etwa das Patentamt oder Institutionen höherer Bildung), und auf der anderen Seite gibt es Institutionen und Organisationen, welche die Unternehmen dabei unterstützen, dass sie ihre Tätigkeit weiter unterstützen (z.B. durch Technologietransfer-Zentren und Netzwerke). Die Leistungen dieser Institutionen und Organisationen sind von großer Bedeutung für die nationalen Innovationssysteme und sollten ihrerseits durch Innovationspolitik unterstützt werden; dies bedeutet jedoch nicht, dass diese Leistungen vom Staat bereitgestellt werden, vielmehr sollte die Wirtschaftspolitik Möglichkeiten für die öffentlich/private oder sogar rein private Bereitstellung solcher Leistungen in Erwägung ziehen; dies würde nicht nur die Kosten für den Staat senken, sondern auch die Effizienz bei der Erstellung dieser Leistungen steigern. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das größte Problem der Innovationspolitik in Mazedonien darin besteht, dass es sie gar nicht gibt, und zwar nicht als Folge einer bewussten Entscheidung darüber. Tatsächlich müssen Ressourcen und Zeit für die Schaffung eines nationalen Innovationssystems eingesetzt werden mit Hilfe einer Politik, die sich auf die wesentlichen Umrisse konzentriert, wobei die Nachfrage nach Technologie im Unternehmensbereich gesteigert wird und das Wissen und das Informationsangebot restrukturiert wird. Dieses System muss offen sein, unter beständigem Verbesserungsdruck stehen und fähig sein, sich an Veränderungen anzupassen. Damit eine solche Politik erfolgreich ist, muss es einen Konsens darüber zwischen allen beteiligten Akteuren geben und darüber hinaus auch eine Kohärenz zwischen den verschiedenen politischen Institutionen. Das ist deswegen wichtig, weil der Innovationsprozess komplex ist und verschiedene Politikbereiche berührt. Ziel sollte die Schaffung eines Systems sein, das einerseits auf Autonomie und Kooperation aufbaut, andererseits aber auch Wettbewerb zwischen den beteiligten Institutionen und Organisationen fördert. Eine wichtige Bedingung für ein positives Investitionsklima im Bereich der Innovation ist die Erreichung von makroökonomischer Stabilität. Die gegenwärtige Situation ist gekennzeichnet durch Instabilität des Rechtswesens, durch Korruption und Probleme des Vertragsschutzes, die sowohl ausländische als auch inländische Akteure davon abhält, sich in wirtschaftlichen Aktivitäten in Mazedonien zu engagieren. Bei der Suche nach einem Ausweg aus diesen Problemen ist es wichtig für Mazedonien, von anderen Ländern wie Slowenien zu lernen, die ähnliche Probleme haben, aber auch schon Erfahrungen in der Problemlösung. Man muss dabei beachten, dass der Entwicklungsstand, das wirtschaftliche und das politische Umfeld in beiden Vergleichsländern sich erheblich unterscheiden, so dass die Lektionen, die Mazedonien von Slowenien lernen könnte, nicht direkt übertragen und kopiert werden können, sondern entsprechend angepasst werden müssen. Die vorliegende Arbeit liefert Einsichten in die Probleme der Innovationspolitik in Transformationsländern und liefert daher sowohl einen Anreiz als auch eine Quelle von Informationen für künftige Analysen der wirtschaftlichen Bedingungen und vor allem Innovationspolitik in Transformationsländern.
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Several writings explore the organizational innovation and relate its effect on the organizational performance. However, few studies, on the one hand, take into account the technical innovation and the management innovation as dimensions of organizational innovation; and on the other hand, they use these dimensions to analyze its effect on the organizational performance.In this paper, the authors analyze the influence of innovation -including the twodimensions mentioned- on organizational performance. Furthermore, the authors examinethe behavior of organizational characteristics as a moderator variable of this relationship. The study was applied to service sector companies. The results indicate that innovationand technical innovation have an influence on the organization performance, while management innovation does not. This strengthens the argument that asserts companies need to improve the low perception they have about the importance of management innovation,for better performances.
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This paper explores the extent to which the illusive phenomenon of workplace innovation has pervaded workplaces in Europe and whether it could be one of the answers to Europe’s longterm social and economic challenges that stem from an ageing workforce and the need for more flexibility to stay competitive. Basic data drawn from European Working Conditions Survey conducted every five years by the Dublin-based European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions are supplemented by a series of case studies to look at the problems encountered in introducing workplace innovation and possible solutions. One set of case studies examines the following organisations: SGI/GI (Slovak Governance Institute (Slovakia), as representative of the world of small- and medium-sized enterprises; Oticon (Denmark) as representative of manufacturing companies; the Open University (UK), as representative of educational organizations; and FPS Social Security (Belgium) representing the public sector. Two final case studies focus on the country-level, one looking at of how a specific innovation can become fully mainstreamed (in the Netherlands and the ‘part-time economy’) and the other (Finland and TEKES) looking at how a government programme can help disseminate workplace innovation. These six case studies, together with the statistical analysis, constitute the main empirical value added of the report.
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Demonstration Projects are an initiative developed in response to demands presented in the 1998 Egan Report. Scotland has witnessed an attempt to keep the momentum and the so called Demonstration Projects Team at the University of Dundee was introduced in late 2003. The team’s responsibility was to revitalise and restructure Scottish Demonstration Projects. These are now a major initiative within the newly established Scottish Construction Innovation and Excellence Centre, a part of Scottish Construction Forum that is an umbrella organisation funded by the Scottish Executive through Scottish Enterprise Glasgow.
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Under the Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights, all member-countries of the World Trade Organization are required to provide an "effective" system of plant variety protection within a specific time frame. In many developing countries, this has led to a divisive debate about the fundamental desirability of extending intellectual property rights to agriculture. Empirical studies on the economic impacts of plant variety protection, especially its ability to generate large private sector investments in plant breeding and to facilitate the transfer of technology, have been very limited. This paper examines two aspects of the international experience of plant variety protection: (a) the relationship between legislation, research, and development expenditures and plant variety protection grants, i.e., the innovation effect and (b) the role of plant variety protection in facilitating the flow of varieties across countries, i.e., the transferability effect.
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Publication rate of patents can be a useful measure of innovation and productivity in science and technology. Patenting activity in new technological fields follows a sigmoid (S-shaped) path. Qualitative and quantitative models in management and economics literature explain why such patterns of productivity may occur. TRIZ analysis suggests that patents are generated in bursts during the evolution of a product and that they are at different levels of inventiveness. The tendency is for the inventiveness to reduce as the product is more mature. This makes it possible to guess at the lifetime stage of a product and gauge its maturity and profitability. An analysis of patenting activity and other measures of inventiveness in the emerging field of biomimetics was presented, and future trends in biologically-inspired innovation was discussed.