173 resultados para Müller, Johannes von, 1752-1809


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Zweifelsohne war und ist das Prinzip der Chancengleichheit – gleiches Recht auf Entfaltung ungleicher Anlagen – eine Maxime für die Bildungspolitik und Gestal-tung von Bildungssystemen (vgl. Müller 1998; Friedeburg 1992; Baumert 1991: 333). Diese Prämisse wird nicht zuletzt durch Artikel 3, Absatz 3 des Grundgeset-zes, wonach niemand wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Ras-se, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf, inhalt-lich vorgegeben. So lag ein Hauptteil der Zielsetzungen von Bildungsreformen seit den 1960er Jahren darin, die Rahmenbedingungen für den Bildungszugang – für die Chancennutzung – in der Weise zu setzen, dass weder das strukturelle Angebot an Bildungsgelegenheiten noch sozialstrukturelle Eigenschaften von Schulkindern und ihres Elternhauses systematische Einflüsse auf den Bildungsweg und den Erwerb von Bildungszertifikaten haben (Friedeburg 1992). Mit dem Ausbau des Schul- und Hochschulwesens und den institutionellen Reformen seit den 1960er Jahren ist das Ziel auch größtenteils erreicht worden, dass neben institutionellen Barrieren auch ökonomische und geografische Barrieren beim Bildungszugang weitgehend an Bedeutung verloren haben (Müller 1998; Krais 1996). Bildungs-disparitäten nach sozialstrukturellen Merkmalen wie etwa Klassenlage des Eltern-hauses haben sich ebenfalls bis zu einem bestimmten Grad abgeschwächt (Müller und Haun 1994; Schimpl-Neimanns 2000). Insbesondere konnten Mädchen ihre Bildungsdefizite gegenüber den Jungen mehr als ausgleichen (Rodax und Rodax 1996; Rodax 1995), sodass nunmehr von einer Bildungsungleichheit zu Unguns-ten von Jungen auszugehen ist (Diefenbach und Klein 2002; Becker 2007). Einige der beabsichtigten wie unbeabsichtigten Folgen dieser Reformbemühungen kön-nen am Wandel der Bildungsbeteiligung, insbesondere beim Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium, abgelesen werden (Becker 2006).

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Statins have anti-inflammatory and immunomodulatory properties in addition to lipid-lowering effects. The present study evaluated the effect of atorvastatin added to interferon beta-1b in multiple sclerosis (MS) in a multicenter, randomized, parallel-group, rater-blinded study performed in eight Swiss hospitals. Seventy-seven patients with relapsing-remitting MS started interferon beta-1b every other day. After 3 months, they were randomized 1:1 to receive atorvastatin 40 mg/day or not in addition to interferon beta-1b until month 15. The primary endpoint was the proportion of patients with new lesions on T2-weighted images at month 15 compared to baseline at month three. At study end, the proportion of patients with new lesions on T2-weighted images was equal in both groups (odds ratio 1.14; 95 % CI 0.36-3.56; p = 0.81). All predefined secondary endpoints including number of new lesions and total lesion volume on T2-weighted images, total number of new Gd-enhancing lesions on T1-weighted images, total brain volume, volume of grey matter, volume of white matter, EDSS, MSFC, relapse rate, time to first relapse, number of relapse-free patients and neutralizing antibodies did not show any significant differences (all p values >0.1). Transient elevations of liver enzymes were more frequent with atorvastatin (p = 0.02). In conclusion, atorvastatin 40 mg/day in addition to interferon beta-1b did not have a beneficial effect on relapsing-remitting MS compared to interferon beta-1b monotherapy over a 12-month period.

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