33 resultados para Cotta, Bernhard von (1804-1879) -- Portraits
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BACKGROUND: Fas (CD95/Apo-1) ligand (FasL)-induced apoptosis in Fas-bearing cells is critically involved in modulating immune reactions and tissue repair. Apoptosis has also been described after mechanical vascular injury such as percutaneous coronary intervention. However, the relevance of cell death in this context of vascular repair remains unknown. METHODS AND RESULTS: To determine whether FasL-induced apoptosis is causally related to neointimal lesion formation, we subjected FasL-deficient (generalized lymphoproliferative disorder [gld], C57BL/6J) and corresponding wild-type (WT) mice to carotid balloon distension injury, which induces marked endothelial denudation and medial cell death. FasL expression in WT mice was induced in injured vessels compared with untreated arteries (P<0.05; n=5). Conversely, absence of functional FasL in gld mice decreased medial and intimal apoptosis (terminal deoxynucleotidyltransferase-mediated dUTP nick end labeling [TUNEL] index) at 1 hour and 7 days after balloon injury (P<0.05; n=6). In addition, peritoneal macrophages isolated from gld mice showed no apoptosis and enhanced migration (P<0.05; n=4). In parallel, we observed increased balloon-induced macrophage infiltrations (anti-CD68) in injured arteries of FasL-deficient animals (P<0.05; n=6). Together with enhanced proliferation (bromodeoxyuridine index; P<0.05), these events resulted in a further increase in medial and neointimal cells (P<0.01; n=8) with thickened neointima in gld mice (intima/media ratio, x3.8 of WT; P<0.01). CONCLUSIONS: Our data identify proapoptotic and antiinflammatory effects of endogenous FasL as important factors in the process of neointimal lesion formation after balloon injury. Moreover, they suggest that activation of FasL may decrease neointimal thickening after percutaneous coronary intervention.
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Im vorliegenden Beitrag wird die Wirkung und Bedeutung von Arbeitsmarktsegmentation in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst aus der Perspektive von Berufsverläufen untersucht. In theoretischer Hinsicht werden Defizite der Segmentationstheorien aufgezeigt. Hierbei wird die These, daß der öffentliche Dienst ein Prototyp des betriebsspezifischen Arbeitsmarktes sei, in Frage gestellt. Sowohl theoretisch als auch empirisch wurde jedoch aufgezeigt, daß der öffentliche Dienst wie die Privatwirtschaft ein segmentierter Beschäftigungsbereich ist. Im Längsschnitt konnte empirisch festgestellt werden, daß der öffentliche Dienst solche Teilmärkte aufweist, die in regiderer Weise voneinander abgeschottet sind als die Arbeitsmarktsegmente des privatwirtschaftlichen Sektors. Die Arbeitsmarktchancen von Beschäftigten in beiden Sektoren werden durch die Segmentation strukturiert. Daraus resultiert die Schlußfolgerung, daß es für die Arbeitsmarkttheorien Sinn macht, in differenzierter Weise zwischen dem öffentlichen Dienst und der Privatwirtschaft zu unterscheiden. Darüber hinaus konnten allerdings nicht in eindeutiger Weise die Thesen der Ansätze der internen Märkte bestätigt werden, daß gerade innerhalb des öffentlichen Dienstes die Arbeitskräfteallokation hauptsächlich über institutionelle Regeln und Verfahren verläuft. Vielmehr besteht eine Wechselwirkung zwischen den individuellen Ressourcen und den Regelungen des öffentlichen Dienstes, die die von den Segmentationsansätzen konstatierten Mechanismen überlagern. Vor allem die Bedingungen des Berufseintrittes in den öffentlichen Dienst determinieren die Arbeitsmarktchancen von Staatsbeschäftigten im späteren Berufsverlauf.
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In der empirischen Antisemitismusforschung ist die standardisierte Befragung die populärste Methode der Datenerhebung. Ihre Verwendung kann jedoch weder die von Befragten wahrgenommene Normativität des Themas noch die situative Kontextabhängigkeit antisemitischer Kommunikation angemessen berücksichtigen. Die Methode des faktoriellen Surveys (auch „Vignettenexperiment“) bietet die Möglichkeit, solche situativen Merkmale systematisch zu variieren und so ihren Einfluss zu ermitteln. Damit wird eine bessere Operationalisierung von Kommunikationslatenz möglich, einem einflussreichen Konzept in der Antisemitismusforschung, dessen empirische Plausibilität unsere Studie zeigt. Sowohl Konsensgruppen- als auch Umwegkommunikation sind in der vorliegenden Stichprobe von Bedeutung: Stimmt die Mehrheit der Anwesenden antisemitischen Vorurteilen zu, steigt der Grad der Zustimmung zu antisemitischen Aussagen ebenso, wie wenn bei einer antisemitischen Aussage der Begriff „Juden“ durch den Begriff „Israelis“ ersetzt wird. Wird auf die deutsche Vergangenheit Bezug genommen, steigt die Zustimmung zu antisemitischen Aussagen ebenfalls (sekundärer Antisemitismus). Konsensgruppenkommunikation ist besonders bei eher links eingestellten Befragten, Umwegkommunikation besonders bei Personen mit niedrigem sozialen Status zu beobachten.